Termin 7/7

Di 28.05.2019
Zeit
20:00 Uhr
Ort
München - Bar Riffraff - Tegernseer Landstraße 96
Veranstaltung
'Uns kann nur die Revolution retten'
Eintrittspreis
EINTRITT FREI
Details
Im Rahmen 1918 | 2018 Was ist Demokratie?, ein Programm zu "Hundert Jahre Revolution und Rätezeit" in München von November 2018 bis Mai 2019 mit über 250 Beiträgen von mehr als 140 Partnern des Kulturreferat der Landeshauptstadt München widmet sich die siebenteilige Lesereihe den Ereignissen in München und Umgebung 1918/19, wie sie im Werk Oskar Maria Grafs erzählt wird. Es lesen Oliver Leeb und Katrin Sorko vom Vorstand der Oskar Maria Graf-Gesellschaft. Musikalische Begleitung durch Josef Eder, Maxi Pongratz, Simon Ackermann, Stefan Straubinger u. a.


EINS: Einer, der die Revolution nicht mag - Anton Sittinger (30.10.18)
ZWEI: Revolutionäre auf dem Dorf (27.11.18)
DREI: Zwischen Pazifismus und Gewalt (29.01.19)
VIER: Die "Helden" der Revolution (26.02.19)
FÜNF: Die Reaktion schlägt zurück (26.03.19)
SECHS: Klärung der Fronten: Die Münchner Räterepubliken (30.04.19)

SIEBEN: Die "blutigen Wochen" von München - Nach sechs Monaten weitgehend gewaltlos verlaufener Revolution beginnt Anfang Mai 1919 in München und Umgebung die Zeit der Standgerichte und des Mordens, eine Ouvertüre für die Zeit nach 1933. Diese Ereignisse manifestierten Oskar Maria Grafs persönliche politische Haltung. "Ich wusste endgültig, zu wem und wohin ich gehörte", schreibt er in Wir sind Gefangene, und meint damit die Unterdrückten, die Arbeiter. Sein Werk ist eine Chronik der blutigen Niederschlagung der Räterepublik, wie sie in den Geschichtsbüchern kaum zu finden ist.