Beginn 19.30 h, Ende gegen 21.00 h Der Vorsitzende begrüßt die zahlreich erschienenen Mitglieder, vor allem die sechs neuen Anmeldungen und den vortragenden Gast, Herrn MdL a. D. Gustav Starzmann aus Bad Reichenhall, der seine Korrespondenz mit OMG vorlesen wird. Er gedenkt des verstorbenen Mitglieds, des Schriftstellers Eugen Oker, der 1994 mit einem eigenen Leseprogramm zu OMG aufgetreten ist. Das vergangene war kein spektakuläres Jahr, aber auch nicht gleichgültig. Denn es erschien das 7. Jahrbuch, das die neue Serie im allitera-Verlag erfolgreich fortsetzt: Die Resonanz auch in der Presse war positiv. Besonders überzeugte auch die Bildqualität. – Zum Editionsaufsatz kam eine Reaktion von Wulf Kirsten, der daran erinnerte, dass es auch in der DDR vieler Energie bedurfte, die Bücher von OMG zu vertreten. Immerhin erschienen sie dort dank seiner Anstrengungen. Außerdem konnte mit Hilfe der Gesellschaft eine CD „Grosskariert“ erscheinen, die auf das erste Geburtsfest im DUKATZ 2003 zurückgeht. Das booklet weist noch Fehler auf, die behoben werden. Es ist die dritte CD, die mit Hilfe der Gesellschaft erschien. Der Plan zu einer OMG - Gedicht-Ausgabe, die Frau Sorko für den Verlag Matthes & Seitz vorbereitet, ist weit gediehen! Frau Sorko hat ihre MA-Arbeit über OMG geschrieben und beim Anarchie-Kolloquium in Malente referiert, sie ist also ausgewiesen. Das via Internet durch Website-Auftritte dokumentierte Interesse hält an und wird dank der steten Erneuerung unseres Auftritts durch Frau Brand auch wach gehalten. Der Stammtisch brachte ein höchst erfreuliches Geschenk: Frau Kemeter, ein neues Mitglied dank einer Geburtstagsfeier im Literaturhaus, brachte aus ihrem Besitz zum Nikolaustag 6.12.2006 eine Reihe wichtiger Briefe OMG`s an Münchner Freunde. Sie werden im nächsten Jahrbuch, das wohl erst 2008 erscheinen kann, in einem geeigneten Kontext vorgestellt werden. Es gab leider auch zwei Abmeldungen, einmal aus Alters- und Spargrünen, ein weiteres Mal spektakulär aus Verärgerung: Wegen eines Leserbrief des Vorsitzenden rief man erfolglos zu weiteren Auftritten auf. Diese Irritation konnte geklärt werden. Der Vorstand der Gesellschaft traf sich sieben Mal. Besonders aufwendig gestalteten sich die Vorbereitungen fürs Jahrbuch und der Plan für die Geburtstagsfeier 2006, für die dann aber mit einem neuen Text - Prograumm „Heimat überall“ Wolf Euba und Maria Reiter gewonnen wurden. Trotz eines ungünstigen Termins an einem heißen Samstag - Abend kamen über alle Erwartung viel Hörer ins Foyer des Literaturhauses. Weitere Auftritte: Bei der Archivars - Tagung des Landkreises Starnberg am 15. Oktober 2005 in Aufkirchen referierte der Vorsitzende über „Berg und OMG“ mit viel Resonanz. Für das überregionale Programm „Literaturlandschaften in Bayern“ konnte bei einer Zusammenkunft unsere Anregung, in Reichenhall OMG Briefe von Herrn Starzmann lesen zu lassen, erfolgreich umgesetzt werden; die örtliche Vertreterin hatte von diesem Bezug keine Ahnung gehabt. Am 29. November trafen sich Herr Dollinger und Herr Dittmann mit der List-Verlagsleiterin, Frau Bublitz zusammen und erörterten Pläne für Neuauflagen. Leider sind solche weitgehend an erneuerte Aktualität durch Verfilmungen gebunden. Immerhin wurde eine kommentierte Ausgabe der „Gefangenen“ ins Auge gefasst. Bei einer von der DFG (Dt. Forschungsgemeinschaft) unterstützten Editorentagung über „Autoren als Editoren ihrer Werke vom 22. - 25. Februar 2006 in Weimar referierte Herr Dittmann über OMG`s diverse „Kalendergeschichten“. Der Aufsatz steht im Jahrbuch 2006. Bei der ALG - Tagung (Arbeitsgemeinschaft literarischer Gesellschaften) Ende September wurde die Pocci - Gesellschaft aufgenommen. Ein Auftritt mit Pocci - Texten zum 200. Geburtstag des Autors eröffnete Perspektiven auf eine Kooperation mit dieser Gesellschaft. Der Vorsitzende war schon zu Pocci -Denkmalseinweihung in Münsing zu einem Grußwort eingeladen: Das Ostufer des Starnberger Sees wird literarisch aufgeforstet. Alltagsanfragen galten vier Facharbeiten für den gymnasialen Deutschunterricht. Von der Presse und TV kamen Anfragen zu Texten, Bildern und Daten. Die Auskunftei, die vor allem dank Internet funktioniert, ist wiederholt angezapft worden. Als Defizit verbucht wurde, dass der Kontakt zu New York noch nicht geklappt hat: Die Hauseigentümer haben auf mehrfache Anschreiben nicht reagiert. Der Kassenwart, Herr Siegfried Meier, berichtet über den beruhigenden Kassenstand, er verteilt den Kassenprüfungsbericht und hofft auf potente Sponsoren. Die anschließende Aussprache gilt dem Gleichgewicht von Unterhaltung und literarisch-politischem Anspruch bei Leseprogrammen der Gesellschaft. Als Überraschung für die Mitglieder können alle einen OMG-Button mit nach Hause nehmen – ein Vereinsabzeichen aus der Produktion von Hias Schaschko, Weißenburger Straße in München. Nach dem offiziellen Teil liest Herr Starzmann seine OMG-Korrespodenz und erläutert sein Leseerlebnis. |